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Hier bieten wir Ihnen interessante Beiträge zu unterschiedlichsten Themen. In weiteren Kategorien stellen wir Ihnen hier verschiedene Informationen zu den Themen Zertifikate, Datenblätter, Spezifikationen etc. zur Verfügung.

Schauen Sie doch mal vorbei und informieren Sie sich.

 

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Immer höhere Qualitätsanforderungen und die steigende Nachfrage an frischen Waren verlangen einen eindeutigen Nachweis der Anbieter, dass die Waren den geforderten Qualitätskriterien entsprechen. Um die geforderten Produktqualitäten  g a r a n t i e r e n  zu können, muss sichergestellt sein, dass die Waren auf dem Weg vom Hersteller bis zu den Tiefkühltruhen der Lebensmittelhändler ununterbrochen bei den geforderten Temperaturen transportiert werden. Diese lückenlose Überwachung der Transportkette unter Anwendung bestimmter Lagereinrichtungen und Transportmittel vom Erzeuger bis zum Verbraucher wird als „Kühlkette“ bezeichnet.

Die gesetzliche Grundlagen für die Erfassung und Überwachung der Temperatur während des Herstellungsprozesses, des Transports und der Lagerung sind im HACCP-Konzept „Hazard Analysis Control Point“ festgelegt. Das HACCP-Konzept ist in der EU-Richtlinie 93/43 vom 14.07.1993 verbindlich für alle Lebensmittel vorgeschrieben.

Die Tiefkühlverordnung schreibt vor, dass bei Beförderungsmitteln mit einem Fassungsvermögen von mehr als zwei Kubikmetern und Lagereinrichtungen mit mehr als zehn Kubikmetern die Temperatur ein Jahr nachvollziehbar aufgezeichnet werden muss. Dabei dürfen nur Aufzeichnungsgeräte verwendet werden, die für diesen Zweck geeignet sind und für Beförderungsmittel zugelassen sind. Die Genauigkeit der Temperaturmessung muss mindestens einmal im Jahr mit einem geeichten bzw. kalibrierten Vergleichsthermometer kontrolliert werden.

Die Temperaturüberwachung auf dem Verkehrsmittel stellt einen Teil der Überwachung der Kühlkette dar. Häufig kommt es bei Transporten zu zwischenzeitlichen Umverladungen über größere Verteillager. Temperaturempfindliche Produkte müssen dabei über Temperaturschleusen in entsprechend temperierte Lagerräume verbracht werden. Hierbei kommt es nicht selten vor, dass auf die geforderte temperierte Zwischenlagerung mit dem Argument verzichtet wird: „ ... die Ware wird doch sowieso in einer Stunde schon wieder weiter verladen“. Um diese „unsicheren Zwischenstationen“ ebenfalls überwachen zu können, empfiehlt sich eine Temperaturüberwachung direkt am Produkt im Inneren der Verpackung.

Detailierte Produktinformationen finden Sie dazu unter den Rubriken Indikatoren/Temperaturindikatoren oder Datenlogger/Temperturdatenlogger.

Abschließend soll hiermit noch erwähnt werden, dass es auch für Lebensmittel oder andere Industrieprodukte wie Lacke, Farben, Klebstoffe, Arzneimittel etc., die nicht tiefgefroren, aber gekühlt bleiben müssen, maximal zulässige Höchsttemperaturen gibt.

  z. B.
- Richtwert für Lebensmittel = +7°C
- Nebenprodukte aus Schlachtung = +3°C
- Geflügel, Kaninchen, Wild, Hackfleisch, Fleisch- und Geflügelzubereitung = +4°C
- Hühnereier bis zum 18. Tag ungekühlt, danach bei +5 bis +8°C
- Pharmazieprodukte zwischen +2°C und +8°C

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IATA Temperaturaufkleber

Seit Juli 2012: Neuer Internationaler Warnaufkleber für temperatursensible Transporte

Der Klimawechsel hat damit nichts zu tun. Es gibt schon seit langem heiße Sommer und kalte Winter und für manche Länder ist die Winter- oder Sommerzeit schon immer eine logistische Herausforderung für empfindliche Transportgüter. Dies gilt sowohl für den Transport selber, als auch für die Halt- und Wartezeiten an kritischen Übergabepunkten, wie z.B. Zentrale Verladestellen, Verteilzentren, Zoll oder an Lade- und Entladerampen. Damit temperatursensible Waren, wie z.B. Impfstoffe, Pharmazeutika, Farben, Lacke, Nahrungsmittel, Blumen oder auch Batterien sicherer transportiert werden, hat die IATA (International Air Transport Association) seit Juli 2012 eine neue Kontrolle eingeführt: Einen neuen Transportaufkleber ! Ein Label für zeit- und temperatursensitive Produkte, welches “an alle Güter angebracht werden muss, die als zeit- und temperatursensitive gelistet sind“. Die entsprechenden für das jeweilige Packstück einzuhaltenden Temperaturgrenzwerte werden vom Versender auf dem Warnaufkleber eingetragen und signalisieren somit eindeutig die Transportvorschriften zur Einhaltung der Kühlkette.

Schon seit längerem setzt die “Air Transport Logistics for Time and Temperature Sensitive Healthcare products” in ihrem Kapitel 17 “Regelungen für verderbliche Güter” (Perishable Cargo Regulations) neue Standards, und wird nun als Benchmark angesehen mit dem neuen IATA Zeit- und Temperatursensitiven Warnaufkleber.

Der Warnaufkleber zeigt schon außen auf dem Karton die erforderliche Temperaturrange und kann nicht übersehen werden. Mit einer zusätzlichen Zeit-Temperaturkontrolle, so wie den 3M™ Monitor Mark™, 3M™ Freeze Watch™ oder dem 3M™ Digitalen Temperaturlogger TL30 im Karton kann eine komplette Kontrolle der Lieferung erfolgen. Die Qualitätskontrolle kann so die Einhaltung der gesetzten Spezifikationen für die Logistik überwachen und prüfen.

Der Nutzen der neuen Regelung liegt in der besseren Identifikation der Güter, der beschleunigten Transits in der Logistik, der verbesserten Zuverlässigkeit und Genauigkeit in der Handhabung und dem daraus resultierenden verringerten Risiko.

Kurz gesagt: die Regelung verbessert die Sicherheit der Hersteller, der Logistik Spezialisten, der Händler und der Endkunden.

Weitere Informationen zu unseren Time Temperature Monitoring Produktenerhalten Sie unter: www.transportcontrol.de / Rubrik Indikatoren / Temperaturindikatoren
Informationen zur neuen IATA Regelung: www.iata.org oder: http://www.iata.org/whatwedo/cargo/tracker/june-2012/Pages/tt-label.aspx

 

 

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Häufige Ladungssicherungskontrollen der Polizei auf deutschen Autobahnen belegen, dass bei 70 % der kontrollierten LkW´s die Ladung nicht oder nur schlecht gesichert war. Selbst tonnenschwere Packstücke werden ungesichert  transportiert, weil oft die Meinung vorherrscht: „... das ist so schwer, das fällt nicht runter“.

Wir wollen hier keinen Crashkurs zum Thema Ladungssicherung durchführen!
Das findet in entsprechend professionellen Fachseminaren und Kursen statt. Vielmehr geht es uns darum, die Bereitschaft zu wecken, einmal selbst darüber nachzudenken, ob die eigenen Kenntnisse richtig und ausreichend sind, um eventuell daraus resultierende Unfälle mit viel Leid und Schaden zu verhindern.

Sicher gilt das Argument, Zeit ist Geld und der LKW verdient nur sein Geld, wenn er rollt. Trotzdem darf das kein Argument sein, ein paar Minuten mehr zu investieren, um die Ladung fachgerecht zu sichern.

Auch herrscht das Argument vor, die Frachtraten sind so gesunken und die Magen sind so schlecht, dass kein Geld für Sicherungsmittel wie Zurrgurte, Antirutschmatten, Stausäcke oder Klemmbretter da ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wie eventuelle spätere Schadensersatzansprüche des Versenders oder der Versicherungen durch fehlende oder falsche Ladungssicherung durch den Spediteur bezahlt werden sollen, wenn es schon an finanziellen Mitteln für klassische Produkte zur Ladungssicherung fehlt.

Genau genommen steht für den Spediteur jeden Tag seine private und berufliche Existenz auf dem Spiel, wenn am verkehrten Ende gespart wird.

 

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1. Container Security Initiative (CSI)

Durch weltweite Containertransporte in die USA, kann ein terroristischer Missbrauch des Seeverkehrs nicht ausgeschlossen werden. Dieser Bedrohung soll mit der „Container Security Iniative CSI“ entgegengewirkt werden. Inhaltlich bedeutet es, dass die Sicherheitskontrollen nicht erst im amerikanischen Empfangshafen erfolgen, sondern bereits im Vorfeld auf den Entsendehafen verlagert werden. Die Deutsche Zollverwaltung nimmt seit 01.08.2002 an der Kooperation im Rahmen der CSI teil, was durch eine Anwesenheit von US-Zollbeamten in den deutschen Häfen Hamburg und Bremerhaven praktiziert wird.

Wesentliche Elemente der CSI:

1.    Nutzung von EDV-Systemen zur Identifizierung von „Risiko-Containern“
2.    Vorkontrolle der „Risiko-Container“ noch im Abgangshafen
3.    Schnellere Vorkontrolle durch modernste Durchleuchtungstechnologien
4.    Einsatz von sicheren „intelligenten Containern“ (Smart Container)

Die in den deutschen Abgangshäfen tätigen US-Zollbeamten überprüfen die Container und versiegeln diese dann.


2. 24-Hour Advance Vessel Manifest Rule (24-Stundenregel)

Diese enthält detaillierte Vorgaben, wie die Containerkontrolle verbessert werden soll:

Reedereien und ausstellende Spediteure sind verpflichtet, die Manifestdaten spätestens 24 Stunden vor Beladung des Seeschiffes im Abgangshafen dem US-Zoll zu melden. Die zeitliche Vororganisation aller beteiligten Partner muss demzufolge rechtzeitig erfolgen, was in vielen Fällen nur mit erheblichem Aufwand und zusätzlichen Kosten realisiert werden kann.
Inhaltsangaben des Lademanifest:
- Fahrtroute, Verlader, Verladehafen und genaue Warenbeschreibung
- Anzahl, Art der Packstücke sowie Nettogewicht.
Hierbei ist zu beachten, dass alle auf den Paletten befindlichen Packstücke in Ihrer Anzahl angegeben werden müssen.
Angabe der Containernummer sowie der Nummer des Containersiegels Hierbei ist die Verwendung von Bolzensiegeln (Bolt Seals) oder Hochsicherheits-Siegeln (High Security Seals) vorgeschrieben. Siehe unsere Website unter „Cargo Security“
Alle Daten müssen sofort richtig gemeldet werden, da spätere Änderungen einen sofortigen Verladestop zur Folge haben.
Alle Sendungen an Bord von Seeschiffen, die die USA anlaufen sind davon betroffen. Auch wenn diese für Bestimmungshäfen außerhalb der USA bestimmt sind, das Schiff aber auf dem Weg dorthin einen USA-Hafen anläuft.
Der Exporteur hat keine Möglichkeit, sich gegen eine Übermittlung der Daten zu wehren.
Der US-Zoll ist zur Veröffentlichung bestimmter Manifestdaten verpflichtet, z. B. Namen und Adressen des Versender, des Empfängers und des Spediteurs sowie über die Waren.
Eine vertrauliche Behandlung kann beim US-Zoll beantragt werden und wird auch berücksichtigt.
Von den Regelungen sind alle Güterarten betroffen, außer Massengutwaren wie Öl, Erze und Getreide


3. Customs-Trade Partnership Against Terrorism (C-TPAT)

Die C-TPAT ist eine Sicherheitspartnerschaft zwischen der US-Zollbehörde mit der US-Wirtschaft zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Durch vereinbarte freiwillige Verpflichtungen der Firmen soll die Versorgungskette bis zum Endabnehmer in den USA gesichert werden.

Voraussetzung zur Teilnahme:

Alle Importeure bzw. Frachtführer können sich unter der Voraussetzung beteiligen, dass sich das Unternehmen nach den Richtlinien des Programms einer Eigenuntersuchung unterzieht, das Ergebnis in einem Fragebogen festhält und im Unternehmen die Vorschläge aus den Richtlinien umsetzt.
Die beteiligten Unternehmen müssen Sicherheitsprogramme einführen, deren Durchführung stichprobenhaft vom Zoll überwacht wird.
Es wird nicht nur die sichere Verpackung und Verschiffung kontrolliert, sondern auch die Mitarbeiter, deren Bildung sowie Ausbildung. Es müssen Zugangskontrollen zu einzelnen Betriebsteilen und Transporteinrichtungen geschaffen werden.
Vorteil durch die Teilnahme sind schnellere Abfertigung, ein individueller Ansprechpartner beim US-Zoll, Sammelzollverfahren sowie reduzierte Beschauquoten der Ware durch den Zoll.

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Das Unternehmen

Das erklärte und gelebte Ziel der Schwiering Gruppe ist, ihren Kunden einen Komplettservice im Bereich Verpackung, Transportüberwachung und Temperatur-überwachung anzubieten. Von der Produktion bis hin zum Endkunden bietet das Unternehmen Verpackungs- lösungen und Produkte zur Transportüberwachung und Temperatur-überwachung für hochwertige Industrie- güter, Konsumgüter, Maschinen und Anlagen sowie deren Komponenten, Ersatzteile, Rohstoffe und Materialien an.

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